Bevorstehend: Ausstellung und Textserie ‘Ex-Embassy’

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Bild: MfS HA_III Fo 382 Bild_0002 (detail)

Ausstellung und Textserie
4.-31. August 2018
Do-Sa, 12-18h oder nach Vereinbarung
ex-embassy.com

Vernissage, Performances, Artists Talk:
4. August, 15-19h

EX-EMBASSY ist eine Ausstellungs- und Textreihe, die sich von der ehemaligen australischen Botschaft in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) aus entfaltet. Fünf künstlerische Arbeiten und fünf Texte sind in und um diese im Jahr 1975 gebaute ikonische modernistische Struktur herum angesiedelt.

Die ehemalige Botschaft ist Bestandteil eines kaum bekannten, aber beispiellosen architektonischen Experiments: In den späten 1960er und frühen 1970er Jahren wurden 135 diplomatische Gebäude im peripheren Nordosten Berlins, in Pankow, über einen kurzen Zeitraum errichtet.

Entsprechend der Definition der Geografin Doreen Massey von Raum als „Gleichzeitigkeit bisheriger Geschichten“ adressiert EX-EMBASSY die ehemalige Botschaft als einen Ort, der von Verläufen geprägt ist und vergegenwärtigt, die weit über den physischen Zusammenhang hinausgehen. Ausgehend von geopolitischen Entwicklungen, die die Zugehörigkeit zu kapitalistischen Eigentumsformaten destabilisieren, befassen sich die Werke und Texte mit gegenwärtigen Verhandlungen über Wert und Territorium, Erzählung und Identität.

Beteiligte Künstler*innen: Megan Cope (Quandamooka); Archie Moore (Kamilaroi); Sumugan Sivanesan (AU/DE) & Carl Gerber (DE); Sonya Schönberger (DE); und Khadija von Zinnenburg Carroll (AU/AT). Mit Texten von: Kulturwissenschaftler Ben Gook (AU/DE); Rechtswissenschaftlerin Sarah Keenan (UK); Historiker Peter Monteath (AU); Künstlerin, Kritikerin und Kuratorin Rachel O’Reilly (AU/DE); und Autor Nathan Sentance (Wiradjuri) & Raelee Lancaster (Wiradjuri). EX-EMBASSY wird von der Künstlerin Sonja Hornung (AU/DE) mit der kuratorischen Beratung von Rachel O’Reilly (AU/DE) veranstaltet.

EX-EMBASSY wird im Rahmen des Berliner Project Space Festivals 2018 von dem Projektraum x-embassy im Atelierhaus Australische Botschaft Ost veranstaltet. Dieses Projekt wurde von der australischen Regierung durch das Förder- und Beratungsgremium des Australia Council for the Arts und von der Rosa Luxemburg Stiftung durch den Verein Helle Panke e.V. unterstützt. Medienpartner: Berlin Art Link.

Eine externe Podiumsdiskussion: Anti-Koloniale Diplomatien findet im Rahmen der Ausstellung am 7. August bei Archive Books statt, mit Megan Cope (Quandamooka) und Archie Moore (Kamilaroi); Moderation: Rachel O’Reilly (AU/DE)

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Performing Arts Festival

Performing Arts Festival Berlin
Performing Arts Festival im Atelierhaus Australische Botschaft (Ost)

Mittwoch, den 6. Juni 2018 – Sonntag, den 10. Juni 2018
ab 14.30h
Bootschafft

Im Rahmen des Performing Arts Festivals feiert das Pop-Up Theater Bootschafft seine Eröffnung. Am 6. und 7. Juni werden das Tanzmusikstück “herstory_unplugged” und das Sprechtheaterstück “Hering, Erbsenbrei und Gottes Wort” präsentiert. Am 10. Juni schließt das Festival im Haus mit dem Kindertheater “Affinity” vom Theater o.N.

www.bootschafft.com

Programm der Bootschafft beim Performing Arts Festival

art spring 2018

art spring position
Ausstellungsansicht mit Marion Ehrsam “Il Torro” und Sandy Schwermer “Cassandra”

Samstag, den 26. Mai 2018 – Sonntag, den 27. Mai 2018
12 – 20h
Offene Ateliers

Am Wochenende des 26. – 27. Mai 2018 findet das diesjährige art spring statt, ein Tag der offenen Tür der Ateliers in den nördlichen Berliner Bezirken. Auch das Atelierhaus Australische Botschaft (Ost) beteiligt sich mit mit offenen Ateliers und einer Gruppenausstellung, die sich vom Foyer bis zum Keller des Hauses erstreckt.

Öffentliche Mitteilung bezüglich des gewalttätigen Angriffs auf den Kurt Lade Klub im Dezember 2017

Die KünstlerInnen des Atelierhaus Australische Botschaft Ost bekunden ihre Unterstützung und ihr Mitgefühl für den Jugendklub in der Nachbarschaft „Kurt Lade Klub“, der, vermutlich in der Nacht vom 17.- 18.12.2017, von einer oder mehreren bislang unbekannten Personen tätlich angegriffen wurde. Der Zugang zum Klub wurde sich gewaltsam verschafft, Geld aus den Kassen entwendet und Wände, Türen und Mobiliar im Haus mit Hakenkreuzen und anderen verfassungswidrigen Symbolen beschmiert.

Der Kurt Lade Klub ist bereits seit über 30 Jahren ein Pankower Treffpunkt für Menschen jeglichen Alters und jeglicher Herkunft und bietet allen die Möglichkeit zur Teilhabe entsprechend ihrer Interessen und Fähigkeiten. Insofern spielt der Klub eine wichtige Rolle für Offenheit und Toleranz in Pankow und Berlin. 

Als benachbartes Atelierhaus lehnen die KünstlerInnen in der ehemaligen australischen Botschaft den gewalttätigen Angriff vom Dezember ausdrücklich ab. Jegliche Form von Faschismus und Rassismus sind in unserer Gesellschaft, in Berlin und in Pankow nicht willkommen. Gemeinsam mit dem Kurt Lade Klub und der pankower Nachbarschaft stehen wir für ein friedliches Miteinander, eine offene Gesellschaft und kulturelle Vielfalt.

SINE

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Samstag, den 16. Dezember, 2017
19:00 / 20:00 / 21:00
MoMu – Labor für bewegte Musik im OFF / Erdgeschoss

Bewegung > erzeugt Klang > erzeugt Video
Roger Alsop und Julia Maria erforschen ein fragiles, sich selbst bedingendes Gebilde aus Klang, Raum, und Video.

Sine integrates space, light, fabric, motion, sound, the body, and the machine. Working together for the first time, dancer/choreographer Julia Maria and sound artist Roger Alsop interactively explore these elements in the creation of a performance work. Each performance is unique, representing the interactions between the immediate environment, its inhabitants, and the activities within it.

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Miniscule – Eröffnung & Offene Ateliers

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Samstag, den 16. Dezember 2017
ab 16:00 Uhr

(english below) Im Atelierhaus Australische Botschaft (OST) wirken 31 Künstler*onnen aus den Bereichen Bildende Kunst, Theater, Performance, Tanz, Literatur, Musik, Video und Fotografie. Das denkmalgeschützte Gebaüde mit Keramiken von Hedwig Bollhagen beherbergte zu DDR Zeiten die Australische Botschaft. Die Künstler*innen öffnen am 16. Dezember ihre Ateliers für Besucher*innen und die Performer*innen und Musiker*innen beleben mit kurzen Beiträgen das Gebaüde.

ab 16:00: Offene Ateliers
Werkgespräche, MEET & GREET
18:30 Uhr: Treppenhausmusik 2.OG
zu Gast: Stephan Brenn / Installation BOLLHAGEN LIGHT
19:00 / 20:00 / 21:00 Uhr: Space Bootschafft OFF präsentiert MoMu – Labor für bewegte Musik, offenes Format zur vollen Stunde
19:30 / 20:30 / 21:20 Uhr: Rundgang und Performances

SKIP

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Samstag, den 16. Dezember, 2017
21:00
Get into play / MoMu – Labor für bewegte Musik im OFF / Erdgeschoss

Ein Kurzkonzert mit Fabian Koppri (Gitarre), Iljà Pletner (Geige, Percussion), Alexander Nieswand (Gitarre), Sandy Schwermer (Gesang, Harfe), visuals: Silke Meyer